7.1.17

Meine erste Duschbutter

Schon länger ärgerte mich dieser riesen Stapel Hotelseifen, den ich über viele Jahre aufgebaut habe. Ich nutze diese Seifen auch immer Brav als Handseife, Flüssigseife habe ich seit Jahren schon nicht mehr im Haus. Aber dennoch wird der Stapel nicht kleiner. Letztens, bei meinen Recherchen über Seifen und meine geliebten Duschbuttern, stolperte ich über dieses Tutorial. Das habe ich dann heute endlich mal probiert.

Am Anfang standen also meine Hotelseifen. 200g davon habe ich kleingerieben auf der Seifenreibe. Da ich keine Mikrowelle habe, habe ich einfach alles zusammengekippt und auf dem Herd geschmolzen. Also 200g Seifenstaub, 100ml destilliertes Wasser, und 100g Kakaobutterchips. Am Herd stellte ich fest, dass mein schöner Topf nicht induktionsgeeignet ist! Also musste ich mir eine "Adapterplatte" in form eines größeren Topfes improvisieren. Was das wieder kostet!

Als alles halbwegs geschmolzen war, ging ich mit dem Pürierstab durch. Dabei wurde alles schön cremig (leider habe ich vergessen, dieses Stadium zu fotografieren).

Dann füllte ich alles in die vorbereiteten Förmchen. Es ist immer wieder erstaunlich, wie wenig etwas im Topf aussieht, und wie viel es letztendlich ist! Der cremige Teil verhielt sich super beim befüllen, aber es gab auch ein paar Stücken, die entweder nicht ganz geschmolzen sind oder bereits am wieder hart werden waren. Die habe ich versucht so gut es geht reinzudrücken. Mal sehen, wie löchrig das ganze am Ende wird.

Das Abwaschen gestaltete sich als einfach. War ja schon überall Seife dran 😀











Nach etwa einer Stunde waren die Formen schon ausgekühlt und fest, unglaublich! Beim rausdrücken gab es natürlich viel Gebrösel, das habe ich dann alles zu einem Minikügelchen zusammengematscht. Wieder eine Handwäsche mehr :) Der Rest sah tatsächlich etwas klumpig aus, aber hielt immerhin zusammen. Die kleinen Törtchen haben eine schöne Größe als Handwaschseife, aber die Bären waren mir zu groß, da haben wir sie flux geköpft :D Das große Törtchen war sowieso zu groß, das habe ich gleich mehrfach geteilt. 
Dann habe ich noch das Stempeln geübt, sowohl mit meinem selbstgebastelten Ginkgoblattstempel, als auch mit den kleinen von Tedi. Erst drückte ich den Stempel einfach so rein, aber das matschte nur die Seife breit, weil die noch sehr weich war. Dann habe ich den Stempel in Mehl getunkt und das ging schon viel besser, weil man ihn einfach wieder rausziehen konnte. Aber dennoch sahen die kleinen, filigranen Formen sehr viel besser aus, als das Ginkgoblatt. Vermutlich, weil weniger Seife verdrängt werden musste.
Aber all diese Eindrücke sind vermutlich noch nicht so wirklich repräsentativ für richtige Seife. Die hat bestimmt noch eine ganz andere Konsistenz. Ich bleibe gespannt :)








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